Nadelbinden ist eine sehr alte handarbeitstechnik und heute leider fast ausgestorben. Sie ist dem häkeln ähnlicher als dem stricken, weil nur mit einer nadel gearbeitet wird. Diese nadel sieht ein wenig wie eine zu groß und zu breit geratene stopfnadel aus. Auch wird nicht wie beim stricken oder häkeln mit einem ganzen knäuel gearbeitet, sonder mit stücken von min. einem meter. Am ende jedes stückes wird ein neues angesetzt, bei wolle geht das am besten indem man die enden aneinanderfilzt. Je länger der faden desto weniger muß man natürlich stückeln aber desto schwieriger wird auch das arbeiten. Beim nadelbinden macht man schlingen ähnlich dem nähen von hand. Man arbeitet je eine neue schlinge in die vorhergehende und so entsteht ein sehr strapazierfähiges geflecht. Einen ausführlicheren artikel dazu könnt ihr unter http://de.wikipedia.org/wiki/Nadelbinden nachlesen. Dort findet ihr auch ein paar links. Wir werden mit der zeit auch immer mehr links und literaturtips zu den jeweiligen themen ergänzen.